|

Josef Mikl gehört gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsmalerei. In seinen frühen Arbeiten stand der menschliche Körper im Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit löste sich Mikl jedoch immer stärker von der gegenständlichen Darstellung: Farbflächen verdichteten sich, Körperformen wurden reduziert. Ab den 1990er Jahren prägten dynamische Diagonalen seine Bilder, die Malweise wurde freier, leichter und erreichte eine große gestalterische Offenheit.
Das Werk von Josef Pillhofer zeichnet sich durch seine große Vielfalt aus. Von Beginn an interessierte ihn die Frage nach der Form im Raum. Ausgangspunkt seiner Skulpturen waren häufig Naturformen, die er aufgriff, vereinfachte und neu zusammensetzte. Trotz dieser Abstraktion blieb die menschliche Figur ein zentrales Thema. Pillhofer arbeitete vor allem mit klassischen Materialien wie Stein und Bronze.
Die Ausstellung bringt Werke der langjährigen Künstlerfreunde Josef Mikl und Josef Pillhofer zusammen und lädt dazu ein, Malerei und Skulptur im spannenden Dialog zu entdecken. |