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Franz Grabmayr

 

 GALERIE WELZ
 16.03. - 23.04.2022

 

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 15. März 2022, 15 – 18 Uhr


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SANDGRUBE - 1979, Öl auf Leinwand, 133 x 147 cm

Franz Grabmayr, 1927 am Pfaffenberg in Obervellach (Kärnten) geboren, absolvierte eine Ausbildung zum Lehrberuf. Die Ausstellung „Junge Kärntner Begabungen“ in Klagenfurt, an der er 1952 teilnahm, weckte in ihm den Wunsch nach einer professionellen Ausbildung. 1954 beginnt er das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. R. C. Andersen und Herbert Boeckl. 1962 gibt er seinen Lehrberuf auf und arbeitet fortan als freischaffender Künstler. Ab 1964 entstanden großformatige Landschaftsmalereien und ab Mitte der 1960er die legendären Sandgrubenbilder, später die Serie der „Tanzblätter“.
In den 1980ern arbeitete Grabmayr an Nacht- und Feuerbildern in der Sandgrube. Eindrucksvolle Szenen mit Tänzerinnen am Lagerfeuer, die Grabmayr auf seinem niederösterreichischen Hof inszenierte, hält er auf der Leinwand fest.

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OHNE TITEL - um 1980, Öl auf Leinwand, 92 x 116 cm

Franz Grabmayr arbeitete ab 1997 im Sommer in Uttissenbach im Waldviertel und im Winter in seinem Atelier in Wien. Anlässlich seines 75. Geburtstages wurde 2002 in der Österreichischen Galerie im Oberen Belvedere in Wien sein bis dahin geschaffenes Lebenswerk präsentiert. 2015 verstarb der Künstler in Wien.
In den auf den Bildträgern wild aufgetragenen Farbmassen tauchen die Elemente Wasser, Feuer, Himmel und Erde immer wieder auf. Anregungen zu seinen expressiven, kraftvollen Werken fand Franz Grabmayr in der Natur.
In der Ausstellung werden Ölbilder auf Leinwand und Arbeiten auf Papier und Molino aus verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers gezeigt, darunter Landschaftsmalereien, Sandgrubenbilder und Tanzblätter.

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KAMPFELSEN - 1976, Öl auf Leinwand, 160 x 295 cm