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Konrad Koller

Zeichnungen

  GALERIE WELZ
 04.09. - 29.09.2002

 

Eröffnung: Dienstag, 3. September 2002, ab 19.30 Uhr


Konrad Koller wurde 1916 in Villach, und wie er selbst sagte, noch in der Monarchie geboren, erlebte Kindheit, Schulzeit und Medizin-Studium in der Ersten Republik. Promovierte und heiratete in der Zeit des Nationalsozialismus, im Zweiten Weltkrieg war er sowohl an der Eismeerfront, in Frankreich, Russland, Ostpreußen und im Saarland im Einsatz.
Seit früher Kindheit wurde er bereits von seinem Vater zu künstlerischer Tätigkeit angeregt, wie viele seiner Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle aus dieser frühesten Zeit zeigen. Anton Kolig, Herbert Boeckl und Fernand Léger, den er in Paris aufsuchte, festigten seinen Wunsch nach bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Nach Rückkehr aus einer kurzen Kriegsgefangenschaft, neben dem Broterwerb für seine Familie als praktischer Arzt, wandte er sich intensiv der Kunst zu.
Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Ehrungen auf künstlerischem Gebiet und in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen finden sich Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen, aber auch druckgraphische Arbeiten aus seiner Hand.
Konrad Koller starb im April 2001 nachdem ein Schlaganfall 1992 sein künstlerisches Schaffen sehr stark beeinträchtigt hatte.