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Joef Mikl

1929 - 2008

 GALERIE WELZ
 21.07. - 01.09.2018

 

Vernissage: am Samstag, 21. Juli 2018, 11 Uhr


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JOSEF MIKL - ZWEI FREUNDE - 2001/2004, Öl auf Leinwand, 100 x 150 cm

Die diesjährige Festspiel-Ausstellung der Galerie Welz zeigt eine Übersicht der Arbeiten von Josef Mikl aus den Jahren 1958 bis 2007.

Der in Wien geborene Maler gehört zur Künstlergeneration welche in Wien, in den 50er Jahren, für die Entwicklung der abstrakten Malerei in Österreich mitprägend war. In der Galerie St. Stephan des Monsignore Otto Mauer, damals das Zentrum der modernen Malerei, die für die neuen Strömungen aufgeschlossen war, trafen sich Hollegha, Prachensky, Rainer und Mikl und schlossen sich zu einer Gruppe zusammen.
In Mikls Bildern dominieren anfänglich fest gefügte Strukturen die zu einer streng aus Balken, Röhren, Gestänge und farbigen Flächen gebauter Malerei führen. Maschinelles bestimmt den Charakter der Bilder. Später setzte sich die Idee der Natur immer stärker als prägendes Prinzip seiner künstlerischen Arbeit durch. Das bestimmende Thema in Mikls Oeuvre ist auch der Körper. Die künstlerische Durchführung ist das darüber gelegte Form- und Farbspiel. Mikls Malweise kennzeichnet sich durch eine großzügige spontane Pinselführung. Seine Bilder sind in hohem Maße abstrahiert gleiten aber nie in die Gegenstandslosigkeit ab. Ausgangspunkt ist eine konkrete visuelle Erfahrung. Es geht um das Verwandeln des Gesehenen ins Bildhafte.

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JOSEF MIKL - QUITTEN - 2002, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm

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JOSEF MIKL - DER JOURNALIST JOHANN MUSCHIK - 1964, Aquarell auf Bütten, 57 x 77 cm