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Rudolf Hradil

Roma Amor

 GALERIE WELZ
 17.06. - 11.07.2015

 

Vernissage: am Dienstag, dem 16. Juni 2015, um 19:00 Uhr 


Rudolf Hradil kam 1953 zum ersten Mal nach Rom. Rom faszinierte ihn sofort und nachhaltig. Mit der Rohrfeder zunächst, später auch mit der Feder zeichnete er alles, was ihm zeichnenswert erschien, das Gegenwärtige baufälliger als das Antike: Säulen und Straßenlampen, Straßenschilder und Reklametafeln, antike Bruchstücke und Lunaparks. Römische Aquädukte, Wohnsiedlungen an der Peripherie, Stadttore, Stadtmauern, die Engelsburg, St. Peter – und immer wieder: die Piazza del Popolo und den ungezügelten Straßenverkehr.
Ölbilder entstanden bereits in den frühen Jahren. Nach 1964 kam als Ausdrucksmittel das Aquarell dazu. (Gundl Hradil)

Die Galerie Welz zeigt eine Auswahl von Ölbildern, Aquarellen, Zeichnungen und Graphiken des im kürzlich erschienen Buches ROMA AMOR, herausgegeben von Gundl Hradil im Müry Verlag. Der Band versammelt Hradils überzeugendes Vermächtnis seiner Jahrzehnte währenden Beschäftigung mít dieser Stadt. Den Bildern von Rudolf Hradil sind literarische Zitate beigestellt, die die Rom-Ansichten in einen historischen und soziokulturellen Kontext einbetten. Wir begegnen berühmten Rom-Reisenden vergangener und heutiger Zeiten, Dichterinnen und Autoren, Poeten und Lyrikerinnen in ihren - oft ambivalenten - Stadt-Erfahrungen. Marco Lodoli, Christoph Wilhelm Aigner, Jochen Jung und Georg Hallensleben wiederum trugen Originaltexte für dieses Buch bei.
Die Dante Alighieri sorgt für italienische Akzente bei der Vernissage.

Bild
Rudolf Hradil
Park der Villa Borghese - 2006/07, Öl auf Leinwand, 54,5 x 118,5 cm

Bild

Rudolf Hradil
Città del Vaticano- 2003, Öl auf Leinwand, 75 x 120,5 cm