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Josef Pillhofer

Skulpturen und Zeichnungen

 GALERIE WELZ
 05.06. - 13.07.2013

 

Vernissage: am Dienstag, dem 04. Juni 2013, um 19:00 Uhr 


Josef Pillhofer wurde 1921 in Wien geboren und wuchs in Mürzzuschlag auf. Nach dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien führten ihn Stipendien 1950 nach Paris und 1957 nach Rom. In Paris an der Académie de la Grand Chaumière war er Schüler von Ossip Zadkine.
Pillhofer gilt als ein Vertreter der Klassischen Moderne nach 1945 im Bereich der Skulptur in Österreich. Der Wotruba-Schüler setzte sich konsequent mit den Grundprinzipien und Möglichkeiten kubistischer Formensprache auseinander. Innerhalb seines bildhauerischen Schaffens mit Stein, Bronze, Eisen, Blech, Holz und Marmor steht die menschliche Figur im Vordergrund. 1954 und 1956 vertrat er Österreich auf der Biennale in Venedig. Von 1954 bis 1968 war er Lehrbeauftragter, und bis 1970 Assistent, an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Von 1970 bis 1981 Professor für Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule in Graz, von 1972 bis 1974 Ordinarius für künstlerisches Gestalten an der Technischen Universität Graz und 1986 Dozent für plastisches Gestalten an der Internationalen Sommerakademie Salzburg.
1952 bis 1959 war Pillhofer Mitglied des Art Clubs, 1955 Mitglied der Secession, 1959 Gründungsmitglied des Vereins „Die Gruppe 59“ und seit 1997 Mitglied des Künstlerhauses. Er wurde mehrfach ausgezeichnet u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Österreichischen Staatspreis und dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Josef Pillhofers Werke befinden sich u. a. im Belvedere, in der Albertina, im Storm King Art Center in New York sowie in Tokyo, Boston Montreal und Assuan. Josef Pillhofer starb 2010 in Wien.
In der Ausstellung werden Skulpturen und Arbeiten auf Papier um 1950 bis 2010 gezeigt. Als Zeichner ist die Landschaft für ihn wichtig, für ihn die Verbindung zur Natur und letztendlich auch wieder zum Körper des Menschen. In seinen Zeichnungen und Studien, seinem wesentlichen Instrumentarium zur Aufschlüsselung der Figur, schafft er die konzeptionelle Grundlage seiner Figuren.

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