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Giselbert Hoke

Arbeiten aus den Jahren 1957 - 1999

 GALERIE WELZ
 28.11. - 05.01.2013

 

Vernissage: am Dienstag, dem 27. November 2012, um 19:00 Uhr 



Giselbert Hoke wurde 1927 im nordböhmischen Warnsdorf geboren. Früh begann er sich für das Schmiedehandwerk zu interessieren, wurde aber am Ende des zweiten Weltkrieges so schwer verwundet, dass der erst 17-Jährige seinen rechten Arm verlor. 1946 trat Hoke in die Akademie der Bildenden Künste in Wien ein. Mit der Gestaltung der 300 Quadratmeter großen Fresken am Klagenfurter Hauptbahnhof verzeichnet der junge Künstler seinen ersten großen Erfolg.
Zentrum seines Schaffens ist das Schloss Saager in Grafenstein bei Klagenfurt, das er bereits 1961 erwarb, renovierte und um ein „Werkhaus“ ergänzte.
Im Zentrum von Hokes teilweise monumentalen Bildern stehen Frauenakte und später Landschaften. In seiner Ausstellung „Unsichtbare Landschaften“, 2011 in Schloss Wolfsberg, setzt Hoke, dem Prunk der Räumlichkeiten, sein verdichtetes und auf das Wesentliche reduzierte Werk entgegen.
In seinen Arbeiten folgt Hoke einem wiederkehrenden Schema, wobei die Bilder von monotonen, stark kontrastierenden Farbflächen dominiert werden.
Bei seinen Frauenbildnissen scheinen die Frauenkörper aus teils kontrastierenden, teils lavierten Farben und Formen zusammengesetzt zu sein. Hokes Landschaften, Städte und Architekturen wachsen aus Farbfeldern hervor. In einer Stimmung der inneren Ruhe, unbeeindruckt von den direkten Einflüssen, sieht Hoke über das Kurzlebige hinweg, um zum Kern der Dinge vorzudringen.
Giselbert Hoke lebt und arbeitet im „Werkhaus“ neben dem Schloss Saager in Grafenstein.in Kärnten.

In der Ausstellung werden 18 Papierarbeiten, Landschaften wie Frauenbildnisse, aus dem Zeitraum von 1957 bis 1999 gezeigt

 


Giselbert Hoke
Assotal - 21.2.1995
Aquarell, 50 X 66 cm

 


Giselbert Hoke
Albalate Del Arzo Bispo - 16.7.1998
Aquarell, 50 X 66 cm