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zu Gerda Smolik
„Nie werden Beschreibungen und Analysen
der Kunst von Gerda Smolik gerecht, zu „kompliziert“ scheint
ihr Eigenleben, zu rätselhaft ihre kleinen keramischen Wunderwelten.
Die Innenwelt setzt „Ideen-Blasen“ frei, deren Porzellan-Figuren
Fellinis Satyricon, einem dance macabre oder dem „barocken
Welttheater en miniature“ zu entspringen scheinen.[…]Die
Objekte der Künstlerin, die als Autodidaktin zurückgezogen
in Kärnten, im Süden Österreichs tätig ist,
sind nicht leicht zu entschlüsselnde Symbole und Zeichen ihrer
eigenen Märchen- und Mythenwelt. Doch Vorsicht, Mythologien
laufen unaufhörlich Gefahr, das Wirkliche, das zu beschützen
sie beanspruchen, zum Verschwinden zu bringen![…]“
(Dr.
Wolfgang Czerny)
Im Jahre 2006 waren Arbeiten der Keramikerin Gerda Smolik – und
damit erstmalig einer Kärntner Künstlerin - in
einer Einzelausstellung im Zentrum für moderne und historische
Keramik Frechen (D) zu sehen. Seit 1995 spezialisiert sich die
Keramikerin auf „Figurative Geschichten in Limoges-Porzellan“.
zu Caroline
„
[…] Mit wildem Kopf, schnellem Gang und dem steten Willen,
nie den Dampf so weit abzulassen, dass der Druck abfällt,
japst, huscht Caroline atemlos durch die Lebensräume. Eine
strenge Choreographin des Strichs. Eine strenge Regisseurin der
Farbe. Eine Befehlshaberin der Komposition. Die Bilder bewegen
sich, und dadurch alles rundum. Das Rundum lebt durch die Zentralgestalten
der Carolineschen Bilder. Eine Weltverdreherin, in dem Sinn, dass
sie die verdrehte Welt wieder zurechtrückt. Nichts leidet
an der Auszehrung des Jahrhunderts, Maldiät, gar Ökonomie
ist ihre Sache nicht, die Fülle, eine opulente, gewissermassen
kalorienreiche Kunst schon eher, das pralle Ganze lebt noch einmal
auf. Alles rast in Caroline. Und dann schiesst es aus ihr heraus,
eruptiv und hart.[…]“
(Alexander Widner, 2000) |
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