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Gudrun Kampl

  GALERIE STEINEK
 18.11. - 13.1. 2001

 

Eröffnung: Samstag, 18. November 2000, 12:00 bis 16:00 Uhr


New York, Paris, Brasilien, Indien. Gudrun Kampl schaute sich die Welt aus vielen Perspektiven an, um dann in ihre Haut zurückzukehren, in die Gärten der Kindheit, in die Träume und Idealphantasien.
Von 1983 bis 1990 studierte sie bei Maria Lassnig.

Eine junge Künstlerin, die noch künstlerische Kraft aus Ihrer Erfahrung eines Weltkulturerbes schöpfen zu müssen glaubt und sich der "realen Realität" stellt, um sie besser "von außen" betrachten zu können oder um die Verfremdung der real erlebten Künstlichkeit in eine Künstlerrealität transferieren zu können.

Mit dem Rindvieh hat sie sich als Malerin - mit obskuren Mustergirlanden und aufreizenden Tierchen - schon vor Jahren beschäftigt... Später fand sie zu einer Erweiterung ihres Materials, durch Kombination von Fotografie, Bild und textiler Skulptur, durch Rauminstallationen und konzeptuelle Projekte.

Love and death and all that. Performances und "lebende Bilder" in samtenen Phantasiekostümen, die sich wie eine neue haut, wie ein erträumter Schutzmantel der Landschaften mädchenhafter Wünsche um die schutzlos Ausgesetzte legen, und eine sezierende Alchemistin sind jene Selbststilisierungen, denen Gudrun Kampl Intensitäten abgewinnt. Wolfgang Denk, Close Schoes, Prag, 1998

In Gudrun Kampls neue Bilder sind die Hauptmotive Kuscheltiere. Die Bilder (Öl auf Samt) sind am erste Blick sanfte Ansichten, reflektieren aber Unschuld und Sexualität zugleich. Was berührt, ist weniger plakative, exhibitionistische Kommentare sondern dass sie Instrumente zur Sehnsuchtsteigerung sind.

Ihre "Teddybären" sind voller gefühlstiefer Hintersinnigkeit und Humor.