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Mehrmaterial

 

  GALERIE STEINEK
  13.01. - 20.02.04

 

Vernissage: am Samstag, den 13. Jänner 2004, um 20:00 Uhr


Mehrmaterial beinhaltet schon in der Namensgebungen mehrere Facetten, die auf eine Art konzeptionellen Synergie-Effekt ausgerichtet sind.

In der Vergabe der Kuratorenschaft der neuen Schau der Galerie Steinek wurde auf das Gesamtkonzept mit dem Titel mehrmaterial Rücksicht genommen. So wurden verschiedene Personen aus dem Kulturbetrieb nach ihrer Assoziation zum Thema mehrmaterial befragt. Die von ihnen genannten Künstler stellt die Galerie Steinek ab dem 13. Jänner aus.

Patrick Baumüller, Sébastien de Ganay, Barbara E. Geyer, Ilse Haider, Matthias Hammer, Peter Höll, Dejan Kaludjerovic, Gudrun Kampl, Klaus-Dieter Zimmer

Es handelt sich um eine Mischung aus eigenen Künstlern sowie welchen, die nicht zu dem von der Galerie vertretenden Künstlerkreis zu zählen sind. Die Idee dahinter ist es, zu zeigen, dass es auch ausserhalb dieses Kreises interessantes mehrmaterial gibt. Und nicht zuletzt ist mit diesem Titel auch auf die Materialität der einzelnen Kunstwerke Bezug genommen worden. Das „Artfremde", das seit den Dadaisten in der Kunst seinen angesehen Stellenwert hat, wird in dieser Show bewusst propagiert.

-Patrick Baumüller hat sich für die Präsentation in der Galerie Steinek eine Säulen- Installation aus Styropor in der Auslage einfallen lassen.

-Sébastien de Ganay präsentiert uns seine Aktenkoffer. Das Material? Beton!

-Barbara E. Geyer experimentiert in ihrer Kunst schon längere Zeit mit dem artfremden Material und zeigt in der Galerie ihre alltäglichen Gebrauchsgegenstände aus Draht geformt sowie Objekte aus Wursthaut.

-Die Peddigrohrarbeiten von Ilse Haider zeugen von einem spannenden Blick in die Thematik der Dreidimensionalität.

-Ein eigens konzipierter organischer Tisch wird von Matthias Hammer angeliefert.

-Peter Höll wird eine neue Arbeit zeigen, die sich um die bei ihm bereits bekannte Idee der Maschine und ihres Produktes dreht.

-Dejan Kaludjerovic zeigt uns einen im Military-Look verkleideten Fernseher, aus dessen Lautsprecher ein Kinderlied erschallt, das den Krieg zum Inhalt hat.

-Gudrun Kampl befasst sich mit der Materialität von Samt und Haut.

-Klaus Dieter Zimmer zeigt seine monochromen Bilder aus Acryl-Gel, ein Material, das hauptsächlich in der Reflexion des Lichts wahrnehmbar wird.

Den „Paten" der einzelnen Künstler sei hiermit für die erfrischende Zusammenarbeit gedankt:

Peter Achhorner, Rüdiger Andorfer, Eva-Maria Bechter, Florian Steininger, Erwin Wurm.