Gregor Traversa
18. September 1941 (Graz) – 2. Februar 2007 (Graz)
1958 - 1962
Kontakt zu Künstlern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus
Impuls für eigene Künstlerlaufbahn. Handwerklicher Einfluß. Thematische Distanz.
1962 - 1965 Auslandsaufenthalte in Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Nordafrika, Ägypten.
1965 - 1966 Beginn als freischaffender Künstler, Erste Personale in Wien
Seit 1980
Zahlreiche Ausstellungen und Personalen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Malaysia, Australien, USA, ( San Francisco ), Japan
1980 -1985
Bildzyklen „Industrielandschaften“, „Stadtlandschaften“, „Stadtverwehungen“
1985 -1994
Bildzyklen „Rom kopiert“, “Tortürme“, „Dunkelland“, „Monolith“
1986- 1994
Beschäftigung mit Bildhauerei. Bau der monumentalen Halbplastik Rana/Wand 1/86; seit 1987 Zusammenarbeit mit Architekten /Architekturstudenten der Technischen Universität Wien. Projekt Traversa bei AAIA in Tokio/Japan, Europalia 87 in Brüssel, 1990 bei Kenchiku Bunka/ Japan
Architektur-Projekt Rocky Hotel 1991/94 in Space Design/ Japan
1995-1998
Bildzyklen „Im Auge Blau“, „Zeitleben - Zeitbilder“
1999-2006
Bildzyklen „Horus“, „Anch“, „Ägyptische Wanderungen“
Bevorzugte Techniken:
Tusche/Feder -Zeichnung auf Papier, Mischtechnik ( Tusche/Feder-Zeichnung+Aquarellfarben ),Radierung
„Alle meine Bilder ergeben am Ende ein einziges Lebensbild“ ( Gregor Traversa )
Der endlose Kreislauf des Werdens und Vergehens, die Schönheit und Tragik des Verfalls und die unaufhaltsame Wiederkehr des Neubeginns kennzeichnen thematisch das gesamte Werk von Gregor Traversa. Mit seiner früh ausgeprägten unverwechselbaren Handschrift und handwerklichen Perfektion widmete er sich in vielen Nuancen dem vergänglichen Universum menschlichen Seins, dem allgegenwärtigen Prozess der Sterblichkeit, Veränderungen, Zwischenstadien, Wandlungen. Traversas Landschaften und Architektur-Darstellungen zitieren immer wieder fragmentarisch historische Epochen oder Mythologien ( z.B. das klassische Rom , das alte Ägypten ) und Räume ( Urlandschaften, Stadtlandschaften ), führen allerdings konsequent in präzise komponierte poetische Bilderwelten jenseits von Zeit und Raum.
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