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Gregor Traversa

Wandlungen

 GALERIE SCHAFSCHETZY
 08.05. - 09.06.2007

Vernissage: am Dienstag, den 8. Mai 2007, um 19:00 Uhr
Zur Ausstellung spricht Dr. Werner Fenz.


Gregor Traversa

18. September 1941 (Graz) – 2. Februar 2007 (Graz)

1958 - 1962
Kontakt zu Künstlern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus
Impuls für eigene Künstlerlaufbahn. Handwerklicher Einfluß. Thematische Distanz.

1962 - 1965
Auslandsaufenthalte in Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Nordafrika, Ägypten.

1965 - 1966
Beginn als freischaffender Künstler, Erste Personale in Wien

Seit 1980
Zahlreiche Ausstellungen und Personalen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Malaysia, Australien, USA,  ( San Francisco ), Japan

1980 -1985
Bildzyklen „Industrielandschaften“, „Stadtlandschaften“,Stadtverwehungen“

1985 -1994
Bildzyklen „Rom kopiert“, “Tortürme“, „Dunkelland“, „Monolith“

1986- 1994
Beschäftigung mit Bildhauerei. Bau der monumentalen Halbplastik Rana/Wand 1/86; seit 1987 Zusammenarbeit mit Architekten /Architekturstudenten der Technischen Universität Wien. Projekt Traversa  bei AAIA in Tokio/Japan, Europalia 87 in Brüssel, 1990 bei Kenchiku Bunka/ Japan
Architektur-Projekt Rocky Hotel 1991/94 in Space Design/ Japan

1995-1998
Bildzyklen „Im Auge Blau“, „Zeitleben - Zeitbilder“

1999-2006
Bildzyklen „Horus“, „Anch“, „Ägyptische Wanderungen“


Bevorzugte Techniken:

Tusche/Feder -Zeichnung auf Papier, Mischtechnik ( Tusche/Feder-Zeichnung+Aquarellfarben ),Radierung

„Alle meine Bilder ergeben am Ende ein einziges Lebensbild“  ( Gregor Traversa )
Der endlose Kreislauf des Werdens und Vergehens, die Schönheit und Tragik des Verfalls und die unaufhaltsame Wiederkehr des Neubeginns kennzeichnen thematisch das gesamte Werk von Gregor Traversa. Mit seiner früh ausgeprägten unverwechselbaren Handschrift  und handwerklichen Perfektion widmete er sich in vielen Nuancen dem vergänglichen Universum menschlichen Seins, dem  allgegenwärtigen Prozess der Sterblichkeit, Veränderungen, Zwischenstadien, Wandlungen. Traversas Landschaften und Architektur-Darstellungen zitieren immer wieder fragmentarisch historische Epochen oder Mythologien ( z.B. das klassische Rom , das alte Ägypten ) und Räume ( Urlandschaften, Stadtlandschaften ), führen allerdings konsequent in präzise komponierte  poetische Bilderwelten jenseits von Zeit und Raum.