Der 1958 geborene François Burland ist ein passionierter Reisender. Sein durch sein Nomandenleben geprägtes Werk widerspiegelt reale oder imaginäre Abenteuer und enthält geheimnisvolle Anspielungen auf die prähistorische Zeit, die Antike oder mythische Kämpfe der Menschheit.
Während einer Ausstellung des Künstlers in der Galerie Rivolta in Lausanne 1984, wurde Michel Thévoz, ehemals Konservator der Collection de l’Art Brut, auf Burland aufmerksam. Dieser entschied sich von nun an das Werk des Künstlers in die Kunstgruppe «Neuve invention» aufzunehmen, einer Kunstströmung die Burland zu einem wichtigen Beziehungsnetz nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland verhalf.
Wir präsentieren Burlands Serien, deren klangvolle Titel, wie Océaniens, Wild Animus oder L’âme des guerriers zu Streifzügen durch Zeit und Raum, durch Orient und Okzident einladen.
Die Räumlichkeiten des „Grossen Saales“ erlauben uns grossformatige Werke des Künstlers auszustellen. Es handelt sich da vornehmlich um Linol- und Holzschnitte, die 3 auf 9 Meter messen. Auch wendet sie Burland kleineren, gar intimistischen Formaten zu, wie den Jardins; dabei handelt es sich um Ölzeichnungen auf Doppelseiten beschrifteter Schülerhefte oder die kleinen Bronzefiguren Guerriers de poche.
Das Werk Burlands charakterisiert sich durch eine expressive Dichtheit und einen unerreichten Rhythmus, der jeder Serie eigen ist. Die Spontaneität seines Schaffens kommt vor allem durch die Tatsache zur Geltung, dass der Künstler sich keines Kunstgriffs bedient und Techniken, wie Kreide, Bleistift oder Kugelschreiber auf Packpapier freien Lauf lässt. |
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