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Jus Juchtmans


  GALERIE EUGEN LENDL
 24.08. - 24.09.2005

Vernissage: am Dienstag, 23. August 2005, um 18.00 Uhr


>> Es geht nicht um einen Gedanken, es geht um viele Gedanken. So wie die Dinge in der Natur wachsen, so wachsen auch meine Bilder. Und am Ende muss es so aussehen, als ob sie immer schon da gewesen seien. << Jus Juchtmans
Zitat: J. Juchtmans, Interview mit Peter Lodermeyer (Juni 2003), "So wie die Dinge in der Natur wachsen, so wachsen auch meine Bilder", in: Personal structures – Werke und Dialoge, Hrsg. GlobalArtAffairs Publishing, 2003 New York, S. 74/75.

Die Galerie Eugen Lendl zeigt in Ihrer Sommerausstellung bereits zum dritten Mal Werke von Jus Juchtmans. Die Arbeiten des belgischen Künstlers bestehen aus vielen einzelnen Farbschichten und lassen die Leinwand als Bildträger in den Hintergrund treten. Trotz der bis zu 30 aufgetragenen Schichten erscheint die Oberfläche fast monochrom und ein kontemplativer Moment wird spürbar. Das Monochrome in den Bildern wird oft mit Zeitlosigkeit assoziert und hat in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts einige Vorläufer, wie Kasimir Malewitsch, Mark Rothko und Yves Klein. Die Beschäftigung mit reiner, unverfälschter Farbe zeichnet die Bilder von Juchtmans aus und beschwört ein Gefühl von Erhabenheit und Unendlichkeit über die materielle Welt. Die Wahrnehmung des Betrachters wird durch die glatte Oberfläche und die dadurch hervorgerufenen Lichtreflexionen zusätzlich getäuscht.

Geb. 1952 in Mortsel, Belgien. 1972-76 Studium von Graphik und Graphikdesign an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten in Antwerpen, eine Ausbildung, die nach Juchtmans Worten insofern relevant war, als er dort lernte, was man nicht tun sollte.
Lebt und arbeitet in Antwerpen.