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Alfred Haberpointner


  GALERIE EUGEN LENDL
 26.01. - 26.02.2005

 

Vernissage: am Dienstag, dem 25. Jänner 2005, um 18.00 Uhr


>> Sieht man von den jüngsten Arbeiten ab, tritt Haberpointner […] als abstrakter Bildhauer in Erscheinung. Als sein wichtigstes Material darf bisher das Holz gelten. Einprägsam ist die sinnliche Ausstrahlung, die von seinen Skulpturen ausgeht; eine Wirkung, die einerseits durch die Materialität, andererseits durch die Oberflächenbeschaffenheit seiner vielgestaltigen Gebilde hervorgerufen wird.

Viele der Formen Haberpointners sind im Ansatz geometrisch: Kegel, Kugel, Zylinder, Oval, Würfel. Letztendlich aber entbehren sie jeder mathematischen Strenge, erinnern vielmehr an artifizielle Organismen, deren Umrisse wiederum durch die extreme Bearbeitung der Oberfläche in malerischer Auflösung begriffen sind. Die Textur der Skulpturen hat im Werk Haberpointners eine zentrale Bedeutung: behauen, geschlagen, gehackt, gebrannt – entfaltet sie ihre Aura und verweist gleichzeitig auf einen konkreten Prozess. Mit ihr wird der künstlerische Eingriff ablesbar, der sich vom Handwerklichen absetzt. <<

Zitat: C. Sylvia Weber / Sonja Klee, Vorwort in: Alfred Haberpointner. Konkrete Verwandlungen, Katalog zur Ausstellung vom 24. Januar bis 6. Juni 2004 im Museum Würth, Künzelsau. Hrsg. vom Museum Würth durch Sylvia C. Weber, Künzelsau 2004. S. 6-7.

Alfred Haberpointner
1966 geb. in Salzburg; 1980-1984 Fachschule für Bildhauerei, Hallein
1986-1991 Hochschule für Gestaltung, Linz; 1990 Förderungspreis der Hochschule für Gestaltung, Linz; 1992 regelmäßige Reisen nach Italien; 1993 mehrmalige Aufenthalte in Köln; 1995 Arbeitstipendium in Paris / Land Salzburg; 1997 Theodor-Körner-Preis; 1998 Arbeitsstipendium New York / Bundesministerium Österreich; 2000 Arbeitsstipendium New York / Land Salzburg; 2001 Förderungspreis / Land Oberösterreich

Einzelausstellungen (Auswahl):
1992 Galerie Galerie Academia, Salzburg; 1994 Galerie Reckermann, Köln; Galerie Figl, Linz; 1995 Galeria Academia, Salzburg; Künstlerhaus – Palais Thurn und Taxis, Bregenz; 1996 Galerie Chobot, Wien; Kunstverein Kärnten; 1997 Museum Moderner Kunst – Stiftung Wörlen, Passau; Galerie Figl, Linz; Galerei Serge Ziegler, Zürich; 1998 Galerie Chobot, Wien; 1999 Galerie Reckermann, Köln; Galerei Academia, Salzburg; 2000 Oskar Kokoschka Galerie, Prag; Galerie Chobot, Wien; 2002 Galerie Reckermann, Köln; Kunstraum Furhwerkswaage, Köln; Galerie Chobot, Wien; 2004 Museum Würth, Künzelsau; Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg; Galerie Chobot, Wien; 2005 Galerie Eugen Lendl, Graz