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Hans Schabus

Der lange Morgen

Galerie Krinzinger
 11.11.2021. - 15.01.2022

Eröffnung: 10. November, 2021, 19h

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Hans Schabus, Europa, 2020/21, Videostill, 25 min, courtesy Galerie Krinzinger and the artist

Eröffnungrede von Séamus Kealy, Direktor Salzburger Kunstverein

Every life is in many days, day after day. We walk through ourselves, meeting robbers, ghosts, giants, old men, young men, wives, widows, brothers-in-love. But always meeting ourselves. – James Joyce. Ulysses.

Hans Schabus schafft Kunstwerke, die auf merkwürdige Weise mit seinen kosmischen Erfahrungen spielen. Oft bezieht er sich auf seine Umgebung, wenn er z. B. aus spärlichen oder alltäglichen Materialien Ideen entwickelt. Wie ein Besessener hat er riesige Löcher unter sein Atelier gegraben, unter Museen gegraben, um neue Durchgänge für Besucher zu schaffen, ist mit einem selbstgebauten Boot durch unterirdische Tunnel gesegelt, mit dem Fahrrad um und durch riesige Landstriche gefahren und hat 2005 den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig in einen hölzernen, labyrinthischen Berg verwandelt. Seltsamerweise führten all diese mühsamen Unternehmungen, die jede einen scheinbaren Anfang und ein scheinbares Ende hatte, in Wirklichkeit nirgendwo hin. Dieses Element einer Reise oder eines Übergangs zu einem anderen Ort wird absichtlich vereitelt, oft durch die erschöpfende Unmöglichkeit und dem Gewicht des Kontextes, den Hans seiner Arbeit auferlegt, oder durch Wiederholung, die das Gefühl der Neuheit der Erfahrung untergräbt. Nachdem er nirgendwohin gegangen ist, er vielmehr einen Kreislauf durchlaufen hat, der nur in sich selbst zurückkehren kann, ist dennoch etwas geschehen.

Man könnte sagen, dass Hans oft aus Nichts etwas macht. Es gibt Werke von Hans Schabus, die aus diesen selbst auferlegten Barrieren oder Negativen entstehen, oder sie könnten, wie in neueren Arbeiten, aus dem Ungesehenen, dem Unrealisierten oder dem Vernachlässigten entstehen. Das kann ein negativer Raum sein, wie seine hartnäckige Neigung, Löcher zu graben, oder immer wieder in sein leeres Atelier als Muse zurückzukehren, um nun die Spektralität nicht vorhandener Ereignisse und des „Ausgelöschten“ einzusetzen. Wir alle haben das in letzter Zeit erlebt. ABGESAGT! ‚GECANCELLED‘! BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN! AUFGRUND DER UMSTÄNDE WERDEN KEINE NEUEN STELLEN AUSGESCHRIEBEN. KNEIPE GESCHLOSSEN.

Hier sind wieder die auferlegten Bedingungen ... und es scheint, dass sie Hans tatsächlich dazu verleitet haben, irgendwie einzugreifen. Dachten wir nicht alle, dass wir während der Pandemie etwas Neues, Kühnes und Produktives tun könnten? Doch für die meisten von uns ... die große Mehrheit von uns ... mich eingeschlossen, entstand nichts oder fast nichts. Oder waren wir nicht in der Lage, uns auf etwas Neues einzulassen, als sich die Gelegenheit bot? Natürlich gibt es Ausnahmen. Einige von euch werden jetzt vielleicht schmunzeln, weil es jetzt einen üppigen Garten in eurem Hinterhof gibt oder ihr eine neue Sprache gelernt habt. Es gibt sicher jemanden unter uns, der im letzten Jahr ein mathematisches Genie geworden ist. In meinem Fall habe ich drei Bilder gemalt. In einem Jahr. Ich hätte wahrscheinlich dreißig machen können. Nun, Hans stand vor dem gleichen Problem, als er mit der Abwesenheit der vertrauten Welt konfrontiert wurde. Es gab eine Art Nichts, mit dem er konfrontiert war, aber daraus ist etwas entstanden. Ich werde darauf zurückkommen, wenn ich über die Kunstwerke in dieser Ausstellung spreche. In der Zwischenzeit hoffe ich dieses Paradoxon, von etwas, das aus dem Nichts entsteht, mit einem Satz zu erklären, den ich kürzlich zu Hans in seinem Atelier gesagt habe. Ich glaube, es hat ihm gefallen. Es war:

Hans fucks around with things.

Und in diesem Fall fummelt er an Nicht-Dingen herum. Die Arbeiten von Hans Schabus haben eine Einfachheit und eine alltägliche Eleganz, die ich seit 18 Jahren, in denen ich den Mann und seine Arbeit kenne, bewundere. Ohne zu nostalgisch zu werden, erlaubt mir zu sagen, dass sich unsere Wege in diesen Jahren mehrmals beruflich gekreuzt haben. Natürlich neigte ich in all diesen Jahren dazu, einen roten Faden in seiner Arbeit zu finden. Und das habe ich, ich habe es gerade gesagt, und ich hoffe, ihr könnt es mir nachsehen:

Hans fucks around with things.

Und an dieser Aussage ist nichts Abwertendes. Ich wage zu behaupten, dass auch Samuel Beckett ein Künstler war, der an Dingen herumfummelte. Ich werde vielleicht nicht unverletzt aus einer Beckett- Konferenz herauskommen, wenn ich diese Behauptung wiederhole (und vielleicht auch nicht unverletzt aus dieser Galerie), aber wenn wir darüber nachdenken, können wir feststellen, dass Beckett aus einem scheinbaren Nichts heraus mit ein paar eleganten Gesten und unter minimalen Bedingungen tiefgründige Literatur und Theater geschaffen hat. Dieser Erfindungsreichtum mit bloßen Knochen und Staub ist für mich erstaunlich und ehrfurchtgebietend.

Beginnen wir mit meiner ersten Begegnung mit Hans’ Arbeit, als er 2003 seine Ausstellung Astronaut (Komme gleich) in der Secession zeigte. Ich schlug dem Flash Art Magazine einen Artikel über diese Ausstellung vor und schrieb somit meinen ersten Text über Hans’ Arbeit. In Hans’ Ausstellung ging es im Wesentlichen um den Versuch, Wien zu entkommen, entweder in einem selbstgebauten Boot in der Wiener Kanalisation (in Western, der brillanten Filmparodie von Der dritte Mann) oder durch einen halb ausgegrabenen Gang im Secessionsgebäude selbst. Diese Arbeit hatte etwas Beklemmendes, aber auch Ungeheuerliches.

Der Künstler und Astronaut kommt nämlich nicht raus. Die Mission geht schief. Oder doch nicht? Er ist auf dem Weg, komme gleich, sagt er, aber dann kommt er wieder an den Ort zurück, an dem er gestartet ist. Es scheint ein bisschen sinnlos, aber er tut es trotzdem. Es ist, als könne er nicht anders. Haben Sie sich nicht auch schon über seine Radreisen durch Amerika oder neuerdings während der Pandemie vom nördlichsten bis zum südlichsten Teil des europäischen Kontinents gewundert? Was treibt er da? Man könnte sagen, dass er seine Arbeit aus dieser scheinbar trügerisch banalen Auseinandersetzung mit der nackten Realität heraus entwickelt. Ich meine, schaut euch das Video an, das er gemacht hat, es ist nicht spektakulär. Natürlich will ich nicht behaupten, dass diese Arbeit langweilig oder es gar banal ist, durch einen Kontinent zu radeln. Nein, das ist eine große Geste. Aber die Art und Weise, wie es zu einem Kunstwerk wird, könnte als trocken und banal interpretiert werden. In seinem Fall ist das nicht so – obwohl es dem gefährlich nahe kommt.

Lasst es mich erklären, indem ich noch einmal kurz auf eine andere Zeitspanne zurückkomme. 2016 zeigten wir im Salzburger Kunstverein seine Ausstellung The Long Road from Tall Trees to Tall Houses. Diese Ausstellung zeichnete Tag für Tag seine 42-tägige Fahrradroute von Kalifornien (wo die hohen Bäume stehen) nach New York City (wo die hohen Häuser sind) auf. Eine Serie von Bildern wurde im Großen Saal präsentiert, jedes mit einer Postkarte und einem Foto vom Hotelzimmer jeder seiner Stationen. Manchmal sehen wir seine dicken, behaarten Waden und seine geschwollenen, stinkenden Füße vom Blickwinkel seines Bettes. Sein Blog zu dieser Reise und zu diesem Projekt schließt mit der Aussage: The Long Road from Tall Trees to Tall Houses turned out to be: distance: 5.352 km / 3.325 mi, elevation gain: 36.490 hm / 119.717 ft. Es scheint alles logisch und mechanisch. Aber nein, da ist noch etwas anderes. Als er diese Ausstellung plante, sagte er zu mir: Seamus, ich würde gerne ein verdammt großes Loch durch die alten Mauern des Ausstellungsraumes hinaus in den Gang bohren.

Ich hielt ein paar Sekunden lang inne. Und dann sagte ich: Ok, lass es uns tun. Wenn das kein „fucking around“ ist, weiß ich nicht, was es sonst ist. Natürlich waren hier Gesten im Spiel. Es war nicht so, dass Hans und ich zu viele Biere getrunken hatten und ich am Ende des Abends gesagt habe, ja Hans, toll, scheiß drauf, lass uns einfach ein riesiges Loch in das historische Gebäude bohren... Nein, ich habe dem vertraut, was er vorhatte. Er hat dadurch den Innenraum mit dem Außenraum verbunden, als Fortsetzung seiner Reise. Auch in der Ausstellung selbst waren Zeit und Raum immer noch in Bewegung. Sie waren ständig in Bewegung, vielleicht waren sie hinter ihm hergereist und hatten ihn eingeholt, aber sie waren auch im Kontext der Ausstellung nicht anzuhalten oder festzulegen und dennoch ein maßgeblicher und entscheidender Faktor. Seine Neigung, die Zeit in Einheiten einzuschreiben, unterstreicht diese Geste. Etwas musste immer noch die Möglichkeit haben, der Ausstellung zu entkommen, sich in ihr zu bewegen oder sie zu verlassen. Hans hat vorgefundenes Material neu bearbeitet. Das Material ist die Zeit und der Raum seiner Reise. Hans’ Projekt war von Natur aus eine Untersuchung von Sein und Zeit. Das ist in seiner Einfachheit ein tiefgründiges Kunstwerk. Aber das „fucking around“ in diesem Werk ist das, was das Werk pulsieren lässt. Ich betone das, weil in der Tat immer die Gefahr besteht, dass Hans oder ein anderer Künstler mit einer ähnlichen Taktik ein Werk schafft, das seinem Material so sehr ähnelt, dass es verschwindet. Wir alle haben das in zeitgenössischen Kunsträumen schon erlebt, oder? Das ist der Teil des „fucking about“… auf Englisch würden wir auch sagen, das ist das „to mess around with our heads“ Element, das, was seiner Arbeit eine besondere Note verleiht. Ich spürte dieses Aufgeladen sein, als ich seine Arbeit zum ersten Mal in der Secession sah, und es bestätigte sich, als ich Hans damals traf und interviewte. Und es wurde erneut bestätigt, als ich ihn zweimal nach Kanada einlud, um auch dort seine Arbeiten zu präsentieren. Und dann in Salzburg. Und nun ist diese Aufladung wieder hier in dieser Ausstellung in der schönen Galerie Krinzinger spürbar.

Wohin führt uns also sein neues Werk?

Eine Zusammenfassung: Eine Pandemie passiert. Wir sind alle, großteils, voneinander isoliert. Einige begeistern sich für neue Aktivitäten. Viele sehen fern. Andere leiden darunter, dass sich die Weltwirtschaft dramatisch verlangsamt. Einige sterben an Covid, viele andere sterben unter schlechten, unerträglichen Bedingungen. Eine kleine Minderheit profitiert in hohem Maße. Eine andere Minderheit, aber größer, findet Zeit, ihren Individualismus zu vertiefen, indem sie neuen Aktivitäten nachgeht. Eine weitere exzentrische Minderheit erweitert ihren Glauben an verrückte Ideen. Viele andere tun sich zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Pandemie nimmt zu und nimmt ab, verbessert sich an manchen Orten, verschlechtert sich an anderen, bleibt bestehen, wo Ressourcen knapp sind. Wir sind immer noch mittendrin.

Es gab und gibt immer noch große Wellen des Leidens. Es gab Spaltung und Erneuerung durch die Pandemie. Es gab diejenigen, die nichts daraus gemacht haben. Und es gab diejenigen, die aus dem Nichts etwas gemacht haben. Hans ist einer von ihnen.

Ein Punkt der obigen Zusammenfassung bleibt: Veranstaltungen werden abgesagt. Leere Bühnen. Ich kann euch sagen, dass das in Irland besonders hart war. 18 Monate lang gab es dort keine legalen Gigs. Pubs ohne Musik sind wie Flüsse ohne Fische.

Das Nichtstattfinden dieser Ereignisse – diese Abwesenheit in Raum, Zeit und Erfahrung – ist eines der Materialien, die Hans in dieser Ausstellung verwendet. Man könnte hier eine verschwindende Handlung sehen, die sich wie eine kaputte Schallplatte oder eine Störung wiederholt. Dazu kommen die Assoziationen und Erinnerungen, die wir vielleicht haben, wenn wir nicht nur daran denken, wann wir das letzte Mal Live-Musik gesehen und gehört haben, sondern auch an die Referenzen, mit denen Hans spielt: die kinky-kitschige Apokalypse von Iron Maiden (Apokalypse ist abgesagt, Jungs!), Dua-Lipas future-nostalgie-Tour (eine ironische Wendung einer bereits groovigen, aber verwirrenden Ironie) und natürlich Guns N’ Roses (kann Axel Rose noch stehen? habe ich Hans gefragt), Pet Shop Boys und Patti Smith, all diese nostalgische Musik, die nie verschwindet, nie verschwinden kann, wird auseinandergeschnitten und wieder zusammengesetzt. Es gibt eine Art visuelles Wortspiel, in seinem Zerlegen und wieder Zusammensetzen dieser Plakate, bestehend aus popkulturellen Assoziationen, unseren individuellen und kollektiven Erinnerungen und Erfahrungen und unserem individuellen und kollektiven Vergessen. Die Arbeit wird durch das Ausbleiben dieser Ereignisse angeheizt, wie individuelle Formen von Zeitreisen im Kopf oder ein plötzlicher Ausbruch in ein Paralleluniversum, das aus Fragmenten verschiedener verlorener oder möglicher Zeiten besteht.

Und dann präsentiert er uns eine Bühne, die aus diesen Plakaten oder bessergesagt aus Plakatvorlagen besteht. Deshalb sehen wir manchmal einen einfachen Text, manchmal gespiegelten oder manchmal gespiegelten und auf den Kopf gestellten Text. Hans nutzt die Mechanismen der Plakatherstellung so, wie sie sich darstellen. Figuren aus Aluminiumschablonen und das Gerüst der Bühnentechnik erscheinen wie unbeholfene Geister, die eine nicht vorhandene Menschenmenge widerspiegeln. Als ich diese Bühne sah, erinnerte sie mich sofort an die Außenskulptur, die der Künstler Kristan Horton 2008 für die Nuit Blanche in Toronto geschaffen hatte. Nuit Blanche ist das Äquivalent zur Langen Nacht der Museen. Von weitem hörte man eine jubelnde, manchmal auch johlende Menge, und wenn man sich näherte, sah man den Bühnenapparat und die Scheinwerfer. Aber dann war da niemand. Aus den Lautsprechern dröhnte ein aufgezeichneter Sprechgesang der Menge. Kristan parodierte eindeutig das Spektakel der Nuit Blanche (die bis zu 1 Million Besucher in einer Nacht zählt) mit dieser tautologischen Art der Präsentation einer Bühne im Dunkeln, bei der wir uns aufgeregt versammeln, um zu beobachten, nur um dann festzustellen, dass wir ausgetrickst wurden. Auch Hans beschäftigt sich mit diesem Aspekt des Spektakels und der Bedeutungslosigkeit, wenn auch vielleicht weniger pointiert. Er überlässt es uns, darüber nachzudenken und uns mit den Ideen der „neuen Normalität“ oder der „Rückkehr zu guten alten Zeiten“ auseinanderzusetzen, die vor allem in Bezug auf Kunst und Unterhaltung im Umlauf sind. Vielleicht will er uns damit auch sagen, dass wir uns vor der Gefahr hüten sollten, dass das Spektakel wieder an die Stelle der kontemplativen Beschäftigung tritt. Wir können ihn später bei einem Bier fragen. Zu guter Letzt möchte ich noch das klemmende Garagenschiebetor erwähnen. Shut the Fuck Down, so heißt es, und der Umstand, dass ich das F-Wort vorhin benutzt habe, scheint gerechtfertigt. Hans hat die Schiebetür seines Ateliers nachgebaut und es als Eingriff in die elegante Architektur dieser schönen Galerie mitgebracht. Es ist eine weitere Erinnerung daran, dass wir hier Betrachtungen über das Universum, quasi aus dem Handgelenk heraus, präsentiert bekommen. Das heißt, das Universum windet sich spiralförmig von ihm aus, und hier wieder der Verweis, zurück zu seinem Atelier. Allerdings ist dies keine explizit egoistische oder solipsistische Erfahrung, sondern eher eine kollektive, jedermenschliche Geste des Teilens, da wir auf seine Reise eingeladen sind und nicht von ihm belehrt werden, was das alles zu bedeuten hat. Er leistet die Vorarbeit, manchmal sogar ziemlich schwindelerregend, und wir können mitmachen, wie es uns gefällt.

Einer meiner Lieblingsaspekte an Hans’ Arbeit ist ihre Zugänglichkeit. Das spiegelt sich sicherlich auch in seiner skurrilen Verwendung eines halbindustriellen Garagentors in dieser Ausstellung wider. Hans’ Arbeit bietet uns durch ihre Präsenz, ihre Ähnlichkeit und ihr Echo auf das Alltägliche einen poetischen Blick auf unsere gemeinsamen Wahrnehmungen; auf das, was geschehen ist, auf das, was nicht geschehen ist, obwohl es hätte sein können, und auf das, was jetzt vor uns liegt.

Hans Schabus (geb. 1970 in Watschnig, Österreich) lebt und arbeitet in Wien. 1991–1996 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, seit 2014 Professur für Skulptur und Raum an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Auswahl Einzel- und Gruppenausstellungen: Museum der Moderne Salzburg, Rupertinum, Salzburg, AT, (2019) GA, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, AT (2018) GA, Kunsthalle Wien, Wien, AT (2018), GA, Cafe Hansi (Aufstellung), mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig, Wien, AT (2017), EA, The Long Road from Tall Trees to Tall Houses, kuratiert von León Krempel, Kunsthalle, Darmstadt, DE (2017), EA und im Salzburger Kunstverein, Salzburg, kuratiert von Séamus Kealy, (2016) EA, Vertikale Anstrengung, kuratiert von Bettina Steinbrügge, Belvedere 21, Wien, AT (2012), EA, Daily Mirror, kuratiert von Ursula Krinzinger, one world foundation, Ahungalla, LK (2012), EA, Revolutions – Forms that Turn, kuratiert von Carolyn Christov-Bakargiev, Biennale of Sydney, AU (2008), EA, Innere Sicherheit, kuratiert von Bernhard Balkenhol, Kasseler Kunstverein, Kassel, DE (2006), EA, Das letzte Land, kuratiert von Max Hollein, 51. La Biennale di Venezia, Österreich Pavillon, Venedig, IT (2005), EA, Das Rendezvousproblem, kuratiert von Eckhard Schneider, Kunsthaus Bregenz, Bregenz, AT (2004), EA, Transport, kuratiert von Harald Uhr, Bonner Kunstverein, Bonn, DE (2003), EA, Astronaut (komme gleich), Secession, Wien, AT (2003), EA; Ausstellungen in der Galerie Krinzinger und Krinzinger Projekte: Bruno Gironcoli, Hans Schabus, NÄCHSTE TÜRE LÄUTEN!, Galerie Krinzinger, Wien, AT (2018), EA, AiR Sri Lanka, Krinzinger Projekte, Wien, AT (2012), GA, Joint Venture, Galerie Krinzinger, Wien, AT (1996), GA; Preise: International Video Art Prize, Hamburg, DE (2011), Arnold Bode Award, Kassel, DE (2006), Fine Arts Award of the City of Vienna, Wien, AT (2006), Kardinal König Art Award (Erster Preisträger), Salzburg, AT (2005), Professor Hilde Goldschmidt Award, Kitzbühel, AT (2001).