|
Josef Felix Müller zeigt in seiner Einzelschau „Wald“ grossformatige Ölmalereien
sowie kleinere Arbeiten aus dieser neuen Serie im hilger contemporary.
Bis in das Jahr 1982 hat der engagierte Schweizer
Künstler
ausschliesslich gezeichnet und gemalt. Danach griff er unmittelbar
zur Axt und entschied sich bildhauerisch, dreidimensional mit Holz
und zuweilen auch Stein auseinander zu setzen, um in den späten
1990er Jahre erneut zum Pinsel zurück zu kehren.
Seither erschafft er Naturlandschaften auf der Leinwand.
Waren es zuerst Berge und Täler, welche ihn als malerische Begegnung
reizten, so erschliesst Müller im neuen Zyklus „Wald“ Stücke
einer heute immer mehr verborgenen geheimnisumwitterten Landschaft.
Es scheint der Künstler ist auf der Suche nach Kostbarkeiten
der vergangenen Zeit. Akribisch beschäftigt sich Müller
mit der Wirklichkeit, d.h., in Form eines minutiös geschaffenen,
fotorealistischen Abbilds. Die Waldstücke, wie beispielsweise „Birkenwald“, „Buchenwald“ oder „Fichtenwald“,
ermöglichen ein sowohl distanziertes Betrachten von Natur,
so wie auch die scheinbare Möglichkeit inmitten des Bildes
eintreten zu können.
|