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Nikolaus Moser

Dialog II

GALERIE HILGER
 
24.06. - 31.07.2009

Vernissage: am Dienstag, den 23. Juni 2009, um 19:30 Uhr
Der Künstler ist bei der Eröffnung anwesend.


In der Ausstellung „Dialog II“ zeigt die Galerie Ernst Hilger eine Auswahl von großformatigen Ölarbeiten von Nikolaus Moser. Die Ausstellung ist als Fortsetzung und Ergänzung der Ausstellung „Dialog I“ vom Dezember 2008 zu sehen, in der vor allem Papierarbeiten und kleinere Ölbilder zu sehen waren. Ob klein und quadratisch oder im wandfüllenden Format, die Arbeiten Mosers sind durchgehend Hymnen an die Farbe. Mit expressiven Gesten werden flächenfüllende Farbfelder oder ungestüme Farbflecken von ihm auf der Leinwand verteilt. Schicht für Schicht aufgetragen und die Abgrenzungen der Leinwand ignorierend, erscheinen Mosers Arbeiten wie ein plastisch gewordenes Farbenfest, wobei die Farbe nicht Stellvertreter eines außerbildlichen Referenten ist, sondern für sich alleine steht. So kommentiert Moser: „Die Farbe als solche ist geheimnisvoll in den Empfindungen, die sie in uns erregt, so gebrauche ich sie auch auf diese Weise, nicht nur um des Malens, sondern um ihrer erzählenden Wirkung willen, die von ihr ausgeht, von ihrer eigenen Natur, von ihrer inneren mysteriösen Kraft.“ Der Entstehungsprozess ist ein wiederholtes Betrachten, Testen, Verändern, Verbessern und Verdichten der Bilder. Für Peter Baum entspricht dieser Prozess dem „Gedanken eines fortschreitenden, erneuerungsfähigen, in größeren Zusammenhängen evidenten Werks.“

In the exhibition “Dialog II”, the Galerie Ernst Hilger is showing a selection of large-format works in oil by Nikolaus Moser. The exhibition is intended as a continuation and augmentation of the exhibition “Dialog I” of December 2008, in which most of the exhibits were works on paper and smaller oil pictures. Whether small or square or in a wall-filling format, Moser’s works are hymns to colour throughout; he spreads space-filling colour fields or impetuous dabs of colour in expressive gestures across the canvas. Applied layer upon layer and ignoring the restricting margins of the canvas, Moser’s works appear as a feast of colour verging upon the sculptural; the colour is not a surrogate of a extra-pictorial reference, but stands for itself alone. Moser’s comment on this: “The colour as such is mysterious in the emotion it excites within us, so I use it in this manner, not only for the sake of painting, but for the narrative effect it disseminates, from its own nature, from its inner, mysterious power.” The evolutionary process consists in a repeated observation, testing, altering, correcting and condensing of the pictures. For Peter Baum, this process corresponds to the “thought of a progressive, renewable work, evident in larger contexts.”


Nikolaus Moser, O.T., oil on canvas, 180x250 cm