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Hubert Schmalix

Spiel der Wolken

GALERIE HILGER
 
08.03. - 05.04.2007

Vernissage: am Donnerstag, den 8. März 2007, um 19.00 Uhr


Generell gelingt es Hubert Schmalix in einem ausgesprochen  schmalen Repertoire an Motiven bzw. visuellen Vorstellungen persönlich und emotionalen Gehalt zum Ausdruck zu bringen, indem er ihn zum Teil eines öffentlichen Diskurses über Kunst und Kunstgeschichte macht. Er kommuniziert sozusagen in der Sprache der Malergeschichte, mit einem erprobten Vokabular – nicht mit der expressiven Geste der Entladung des eigenen Ichs. Dabei baut sich eine Unaufdringlichkeit auf, die man fast als höfliche Distanz empfinden könnte. So pulsierend Los Angeles klischeehaft beschrieben wird, so sehr strahlen die Bilder von Hubert Schmalix die Leere aus. Die Leere, die zwischen Isolation und Relaxtheit empfunden werden kann, ist es, die uns in seinen Bildern begegnet. Zugehörigkeit und Isolation, Fülle und Leere sind miteinander dabei verschränkt. Die Akte scheinen genau in dem Spannungsverhältnis zu stehen.

Günther Holler-Schuster

english

In general, Hubert Schmalix succeeds in expressing personal and emotional content within a markedly small repertory of motives and/or visual ideas by making this content part of a public discourse on art and art history. He communicates in the language of the history of painting, so to speak, with a tried-and-tested vocabulary – not with the expressive gesture of ego expansion. In this way, he builds up an unobtrusiveness that could almost be interpreted as polite distance. As much as the clichés talk of Los Angeles as pulsating, as much does it strike us as empty in Hubert Schmalix´pictures. What we encounter in his pictures is the emptiness that can be felt between isolation and relaxation. Belonging an isolation, fullness and emptiness are closely interlinked, and his nudes seem to be positioned precisely within this discourse.