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Hans Staudacher

GALERIE HILGER
 
08.12.2005 - 14.01.2006

Vernisage: am Donnerstag, den 8. Dezember 2005, um 11.00 Uhr


Hans Staudacher

Als unverwechselbares Merkmal seiner Arbeiten gilt der lyrisch-musiklalische Beziehungsreichtum ebenso wie die Expressivität dichter zeichnerischer Aktivitäten. Von stark gesetzten Farbakzenten bis hin zu spartanischer Kalligraphie und Minimalismus - Hans Staudacher komponiert, führt Dialoge oder irritiert. Aktion und Geste bestimmen seit fünf Jahrzehnten entscheidend die Praxis des Künstlers.

Hans Staudachers Bilder werden in vielen Ausstellungen gezeigt, der Künstler überall gefeiert, hat er sich doch weit über Österreichs Grenzen hinaus eine einmalige künstlerische Position errungen. Er zählt zu jener Generation, die nach der kulturellen Austrocknung in der NS-Zeit nach Kriegsende den Kunststandpunkt völlig neu und radikal zu definieren versuchte. Hans Staudacher gilt als der österreichische Vertreter einer internationalen Kunstentwicklung, die nach Kriegsende gleichzeitig in ganz Europa und in Amerika einsetzte. Tachismus, lyrische Abstraktion, abstrakter Expressionismus, Action-Painting - der Franzose George Mathieu setzte Lyrisches Informel für diese Kunstrichtung durch.

Biographie:

1923 geboren in St. Urban am Ossiacher See, aufgewachsen in Villach, Kärnten.Autodidakt
Mitglied der Wiener Secession, des Forum Stadtpark, Graz und des Kunstvereins für Kärtnten, Klagenfurt.
1954 bis 1962 längere Aufenthalte in Paris.
Lebt und arbeitet seit 1950 in Wien