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KOKOSCHKA, Oskar
1886 – 1980
Amokläufer 1909
€ 768.600
Feder und Pinsel in Tusche, ungefirnisste Tempera,
Deckweiß, über Bleistiftvorzeichnung, auf getöntem Papier
24,9 x 18,2 cm
Monogrammiert links unten:
OK (Pinsel in Tusche)
Monogrammiert am linken Unterarm des Amokläufers:
OK/ L. (Feder in Tusche)
L.L. Abkürzung für Lilith Lang
Auf der Rückseite:
Daisy und Leguan 1909
Feder in Tusche, Bleistift, auf getöntem Papier.
24,9 x 18,2 cm
Bezeichnet von fremder Hand:
Amokläufer Tietze / Tietze / 646 / 1 / 319
Daisy / Dr. Tietze / 212 (mit Bleistift)
„Der Amokläufer ist etwas ganz Besonderes.Die Graphik zeigt spontan den radikalen
Beginn des Expressionismus (bei Schiele erst 1910) und gilt als das künstlerisch
schönste und bedeutendste Blatt aus dem Frühwerk.“
(Frau Dr. Alice Strobl, Albertina Wien)
Provenienz:
Sammlung Hans und Erika Tietze
Privatsammlung
Ausstellung:
Kunsthaus Zürich 1927, Nr. 102; Städtische Kunsthalle Mannheim 1931, K.Nr. 87;
Museum für angewandte Kunst 1937, Nr. 41; Buchholz Gallery New York 1941,
The Mad Man, Nr. 3; Marlborough-Gerson Gallery 1966, Nr. 73, Abbildung Seite
100
Kokoschka Dokumentation, Pöchlarn / Wien 1983, Nr. 45; Tate Gallery London
1986, Abbildung Seite 23
Kunsthaus Zürich 1986, Abbildung Seite 23; Albertina 1994, Nr. 67; Guggenheim
Museum
New York 1994; Belvedere Wien 2008, K-Nr. 73, Seite 145
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