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Das Werk von Prelog zeichnet sich durch die konsequente
Hinwendung zum Schriftzeichen sowie durch die omnipräsente Auseinandersetzung
mit der Linie aus und macht ihn zu einer herausragenden, international
anerkannten Persönlichkeit der österreichischen Kunst
nach 1945.
Die Bezeichnung "Umlaufbild" leitet der Künstler
aus seiner Entstehungsart her: die Leinwand liegt horizontal auf
zwei Böcken, Prelog geht um das Bild herum. Die während
der Malaktion kontinuierlich aufgetragene Farbe bildet lange Linien,
deren Duktus deutlich von den Bewegungen des Körpers bestimmt
wird, die Leerformen in der Mitte werden zu Ausblicken in die Unendlichkeit.
Die "Buchstabenbilder" entwickelte der Künstler
seit Anfang der 80er Jahre aus den "Umlaufbildern".
Rudimentäre Elemente der Umlaufspur, durch sich wiederholende
Gesten der Hand oder des Körpers erzeugt, führten zu
Zeichen; einer Winkelform etwa oder einem Halbkreis oder zu waagrecht
liegenden Linienbündeln.
Diese Formen ordnete Prelog jeweils
einem Buchstaben zu, sodaß sein "persönliches
Alphabet" entstand.
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