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Wolfgang Stifter 

Granfolio Nr. 3

 GALERIE FREY
 26.11. - 11.01.2014

 

Vernissage: am Montag, dem 25. November 2013, um 19:00 Uhr


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„Eigentlich ist nichts vor ihm sicher.“

Wolfgang Stifter, Jahrgang 1946, wuchs in einem ausgeprägt künstlerischen Umfeld auf, im Atelier seines Vaters, wo er in jungen Jahren auf außergewöhnlich großen Formaten zeichnerisch und malerisch tätig wurde. Diese Kinderzeichnungen stellte Otto Mauer 1955 in der Galerie St. Stephan in Wien aus.

Wolfgang Stifter hört nie auf sich neu zu erfinden und gleichzeitig seinen primären Gestaltungsprinzip, nämlich der Verschränkung von malerischen und grafischen Qualitäten treu zu bleiben. Er spielt mit verschiedensten Themen aus Mythologie, Kosmologie (Heisenberg), Philosophie (Wittgenstein), Literatur (Bernhard) und Kunstgeschichte (Goldene Adele, Lascaux), zum letzteren sind in der Ausstellung Beispiele aus einigen rezenten grafischen Zyklen und Serien zu sehen, die sich langsam und Schritt für Schritt von ihrem ursprünglichen Motiv entfernen.

Stifter ist seit der Gründung der Kunsthochschule 1973 auch pädagogisch tätig, zunächst als Lektor, seit 1989 als Ordentlicher Professor, und unter seinem Rektorat 1991-2000 gelingt ihm die Aufwertung zur Kunstuniversität Linz.

Der 2006 erschienen Werkmonographie „Arbeiten auf Leinwand“ folgt 2013 nun der 2. Band: „Wolfgang Stifter. Arbeiten auf Papier“. Texte von Carl Aigner, Peter Baum, Wolfgang Hilger, Jürgen Thaler und Brigitte Weingart geben Einblick in die prozessuale Kunst Stifters: „Anfangen ohne Anfang, Enden ohne Ende“

Grafische und zeichnerische Elemente finden in all seinen Werken Ausdruck, selbst wenn der Künstler den Mal- und Zeichenutensilien keine Grenzen setzt: „Eigentlich ist nichts vor ihm sicher.“ (Wolfgang Hilger)

Wolfgang Stifter lebt in Ottensheim, Oberösterreich und arbeitet dort in seinem neuen Atelier „Im Weingarten“. '