|
Künstler aus Gugging
Mittwoch, 22 März 2000, 16 Uhr
bei Eco Plus in Wien 1, Lugeck 1, 6. Stock
Anmeldung bitte bis 20. März 2000 an: headoffice@ecoplus.at
GESCHICHTE
Ende der 50er Jahre ließ der Psychiater Leo Navratil in der
Landesnervenklinik Maria Gugging zu Testzwecken Zeichnungen von
seinen Patienten anfertigen. In den folgenden Jahren fand er - von
Jean Dubuffet bestätigt - künstlerisch Talentierte in
seiner Abteilung. 1965 gab er sein erstes Buch "Schizophrenie
und Kunst" heraus. Durch dieses Werk angelockt, kamen viele
Wiener Künstler nach Gugging. 1970 fand die erste Ausstellung
der "Gugginger Künstler" in einer Wiener Kunstgalerie
statt. Nach dieser Zeit gab es viele Präsentationen der Werke
der "Gugginger Künstler" in Galerien und Museen.
1981 gründete Navratil das "Haus der Künstler"
in Gugging. In dieses lud er die künstlerisch talentierten
Patienten ein, und es diente Ihnen als Wohnhaus, Atelier, Galerie
und Kommunikationsraum. Als der Gründer 1986 in Pension ging,
wurde Johann Feilacher sein Nachfolger, der seither dieses Haus
leitet. 1990 erhielten die "Gugginger Künstler" den
Oskar-Kokoschka-Preis für Verdienste um die zeitgenössische
Kunst. Ihre Werke wurden bis heute in über 200 Ausstellungen
in Museen und Galerien von New York bis Tokio gezeigt. Ihre Werke
werden zur Art Brut gerechnet, und sie selbst zählen zu den
bekanntesten Künstlern dieser Stilrichtung. Links:
www.ecoplus.at
http://thing.at/gugging
|



|