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IDENTITÄT

genotyp phaenotyp

GALERIE CURTZE
 18.08. - 31.08.2002

 

Eröffnung: Samstag, 17. August 2002 15.00 - 17.30 Uhr


Ort: Während der Salzburger Festspiele: Wiener Philharmoniker Gasse 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten: 11.00 - 18.00 Uhr
Tel / Fax +43-662-84 31 93
Mobil +43-664 112 60 26

Mit dem Projekt IDENTITÄT Genotyp-Phaenotyp, hat die promovierte Biochemikern Gabriele Seethaler in Zusammenarbeit mit den Professoren Franz Neuhuber und Edith Tutsch-Bauer vom Institut für Gerichtsmedizin der Universität Salzburg sowie dem Komponisten Renald deppe eine reizvolle Fusions zwischen Kunst und Wissenschaft realiesiert, das in der Salzburger Sommerresidenz der Galerie Heike Curtze erstmal der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Das äußere subjektive Erscheinungsbild wird mit dem genetischen Fingerabdruck - der objektiven Identität - kombiniert und vom Komponisten Renald Deppe in eine Partitur umgesetzt , sozusagen zum musikalischen Fingerabdruck transformiert.
Im Genotyp werden 11 Chromosomenpaare, je zur Gälfte aus väterlicher und mütterlicher Erbinformation zusammengesetzt, zur DNA-Typisierung heranggezogen. Die Künstlerin sieht den genetischen Fingerabdruck als sypolisches Familienportrait, als ein Dokument unseres biologischen Ursprungs, genetischer Geschichte und Errinnerung.
Die sogenannte Typisierung des Ich wird im Phaenotyp umgesetzt. Gabriele Seethaler lichtet ihre Modelle nicht direkt ab, sondern läßt sie in einen Spiegel mit Facettenschliff blicken. Durch den Facettenschliff entsteht eine Kante, die das “zweite Gesicht “ nebn dem Spiegelbild zum vorschein bringt.

Im Zeitalter der Technischen Reproduzierbarkeit scheint nicht nur das Abbild, sondern auch das Leben endlos vervielfätigt - und gestaltbar. Die Verschmelzung der Gentechnologien mit den Medien und Ihren Visiualisierungsformen bindet diese in ein Duales Denken von Original und Kopie ein. Original, Spiegelbild und Dokument des Biologischen Ursprungs -ein Beitrag zu einer hochaktuellen Disskusion, küntlerisch überzeugend umgesetzt.

Eine Reihe Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft haben sich als „Modelle“ zur verfügung gestellt (Siehe Liste).

Die Eröffnungsrede zur Vernisage wird Dr. Daniele Spera halten, die anschließend kommen die von Ranald Deppe Komponierten „musikalischen Indentitäten“ zur Uraufführung, (Saxophon, Klarinette:Renald Deppe; Margarethe Deppe; Sopran: Johanna Wölfl).

Es verspricht ein ungewöhnlicher, dem musikalischen Genius Salzburgs huldigender Eröffnungsnachmittag zu werden !

Liste der genetisch-typisierten, musikalisch-identifizierten Models

Dr. Heike Curtze
Margarethe Deppe
Renald Deppe
Gräfin Sibilla Feltrinelli
David Frühwirth
Dr. Herbert frühwirth
Francesca von Habsburg
Thomas Hampson
Gräfin Johanna Catherine Herberstein
Mag. Eva_maria von Höfer
Prof. Dr. Robert Huber (Nobel-Preis für Chemie 1988, München)
Prof. Dr. Tim Hunt (Nobel-Preis für Medizin 2001, London)
Dr. Agnes Husslein
Bernd Jeschek
Brigitte Karner
Oberstundiendirektorin Heidi Kranz
Prof. Dr. Günther Kreil
Sir Robert May (President of the Royal Society, London)
Prof. Dr. Franz Neuhuber
Sir Paul Nurse (Nobel-Preis für Medizin, 2001, New York)
Mag. Silvia Prasser
Renata Rischka
Dr. Gabriele Seethaler
Dr. Martin Seethaler
Katharina Seethaler
Peter Simonischek
Dr. Helga Rabl-Stadler
Mag. Heidi Schausberger
Dr. Danielle Spera
Dr. Sharon Tooze
Prof. Dr. Edith tutsch-Bauer
Prof. Dr. James dewey Watson (Nobel-Preis für Medizin, 1962)
Johanna Wölfl
Jacques Zolty (Camel Man)