Vorwiegend assoziiert man Elmar Trenkwalder mit seinen monumentalen Keramikplastiken. Parallel zu diesen
entstehen zahlreiche kleinere Werke, die im Bereich zwischen kleinformatigem Modell und eigenständigem
Werk angesiedelt sind und wie die Großplastiken durch die freie Durchdringung biomorpher und architektonischer
Formen ein inneres Strukturgesetz zum Ausdruck bringen. Elmar Trenkwalders künstlerisches Schaffen zeichnet
sich nicht zuletzt dadurch aus, dass es den wechselnden Trends und Moden des zeitgenössischen Kunstbetriebs
seit vielen Jahren mit Beharrlichkeit und Ironie Widerstand leistet. Trotz dieser entschiedenen Gegenposition
findet man das Oeuvre dieses höchst eigenwilligen Künstlers in zahlreichen international renommierten
Sammlungen und Ausstellungen vertreten.
Die Werke von Elmar Trenkwalder waren seit 1992 in der Galerie Altnöder in 3 Einzelausstellungen und zahl-
reichen Gruppenausstellungen zu sehen, Elisabeth Trenkwalder ist erstmals in der Galerie Altnöder vertreten.
In den Bildern und Zeichnungen von Elisabeth Trenkwalder befinden sich die Außen- und Innenräume menschlicher
Wahrnehmung in einer unendlichen Verschränkung. Darin bildet die Verschmelzung natürlicher und künstlicher
Sphären die Grundlage für die Projektion körperlicher Zustände und Vorstellungen. Elisabeth Trenkwalders
Malerei bewegt sich im Expressiven, was aber nicht durch den Gestus des Malens zum Ausdruck kommt,
sondern im reflektierenden Verdichten von Farben und Formen. Das Gegenständliche dient als Träger, die
Paradoxie ist zentrales Element dieser Malerei. Aus diesen traumähnlich verdichteten, metaphorischen Strukturen
entsteht eine Bildwelt, die vom intimen Kleinformat bis zum Wand füllenden Großformat reicht.
ZULETZT GEZEIGT: (Auswahl, *mit Katalog)
Elmar Trenkwalder, geb. 1959 in Weißenbach am Lech
Le creux de l’enfer, Thiers* (2006) | Galerie Maurits van de Laar, Den Haag* (2007) | La Maison Rouge, Paris*
(2008) | FRAC Alsace, Séléstat* (2008)
Elisabeth Trenkwalder, geb. 1961 in Innsbruck
Museum Ferdinandeum, Innsbruck, „Figur und Wirklichkeit: Wie Österreichs Maler die Welt verwandeln.“*
(2005) | Le Creux de l’enfer, Thiers, „Elmar et Elisabeth Trenkwalder. Sculpture en ceramique, peinture extatique,
la ramification de l’ironie et du sérieux“* (2006) | Galerie Patrick Ebensberger & Graz Kunst, Graz „ ... und immer
fehlt mir was, und das quält mich.“ (2007)
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