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JANZ FRANZ


 GALERIE ALTNÖDER
  28.02. - 31. 03. 2001

 

 


„Ich sehe katarakte von wunderschönen Arbeiten“, schwärmt Hermann Nitsch vor Bildern von Janz Franz. Nitsch weist auf „tiefe visionen“, „kollektives unbewußtes“, „ewigkeit und endlichkeit“ und bemerkt über Janz: „er ist hellhörig und hellsichtig... er ist ein gratwanderer, er kann leicht abstürzen in jene abgründe des unermesslichen, die er wollüstig schaut und fürchtet.“

Die Welt des Malers und Zeichners Janz Franz gibt Zeugnis von der anderen Seite, von einer Welt voller Dämonen, Hexen und Vampiren. Seine Tiere sind Boten dieser Sphäre. In Janzens Bildern ringt Brigitte Bardot („BRIESHIT“) mit Voddoo-King, geistern Kobold Zilip und Vampirin Draka, wird ein graues Kinderlied gesungen. Welcher Künstler glaubt die Kräfte in seinen Werken bannen zu müssen, wie Janz es tut mit kurzen Strichen rund um seine Bilder?

Janz, 1946 in Graz geboren, war nach einer Lehre gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger vorwiegend als Kellner tätig, ehe er sich 1976, vor 25 Jahren, für das Künstlerdasein entschied; erfolgreich, wie Austellungen von Genf bis Mailand und Köln belegen. In einer Art Retrospektive zeigt die Galerie Altnöder in Salzburg vom 28. Februar bis 31. März Arbeiten auf Papier und Leinwand. Für Janz sind diese Bilder voller Energie und Magie, auch Orakel, gemalt mit „Seelenstrich“ auf „der Straße des Wahnsinns und der Wahrheit“.

Die überaus expressiven Ansagen des Autodidakten faszinierten in ihrer Dynamik und kongenialen Färbigkeit. Sie wecken Begehrlichkeiten bei Sammlern wie Leopold, Infeld bis hin zu Laurie Anderson und Museen.